Womit Menschen häufig zu mir kommen
Die meisten Menschen die zu mir kommen, sind in einer Phase, in der etwas auseinanderfällt und merken, dass Verstehen, Reflektieren oder Aushalten allein nicht reicht.

Nach einer Trennung nicht mehr zur Ruhe kommen
Wie ein Stein, der auf der Brust liegt und mit jedem Atemzug schwerer wird.
Die Beziehung ist vorbei, aber der Körper hat es noch nicht verstanden. Schlaflose Nächte, Bilder, die nicht weggehen, ein Schmerz, der sich nicht wegdenken lässt. Hier hilft Verstehen nicht weiter, hier muss das Gefühl durch.

Funktionieren, obwohl innerlich nichts mehr geht
Dauerhaft angespannt und gleichzeitig wie weit weg von sich selbst.
Nach außen läuft alles weiter. Du gehst zur Arbeit, kümmerst dich, hältst durch. Innerlich aber bist du leer, angespannt, weit weg von dir selbst. Das ist kein Mangel an Disziplin. Das ist ein System, das zu lange im Notmodus gelaufen ist.

Plötzliche Angst und Panik
Der Körper reagiert, bevor der Kopf folgen kann.
Angst, die einfach da ist. Panik, die kommt, ohne dass du weißt warum. Übelkeit, Zittern, ein Engegefühl, das sich nicht erklären lässt. Du kannst nicht analysieren, was du fühlst, du kannst es nur durchlassen.

Wenn das Leben sich plötzlich verschiebt
Boden weg, ohne die richtigen Worte dafür.
Eine Diagnose. Ein Jobverlust. Eine Veränderung, mit der du nicht gerechnet hast. Du funktionierst nach außen, aber innerlich ist etwas erschüttert. Krisen wie diese brauchen keinen Plan — sie brauchen einen Ort, an dem das, was zerbrochen ist, sich neu setzen darf.

Wenn sich Muster immer wiederholen, auch wenn du sie längst durchschaust
Sich selbst nicht mehr erkennen. Dieselben Reaktionen, andere Menschen.
Du siehst, wie es immer wieder läuft. Die gleichen Dynamiken in Beziehungen, die gleichen Reaktionen unter Stress, das gleiche Gefühl, irgendwann den eigenen Boden verloren zu haben. Du verstehst die Muster und stehst trotzdem mittendrin. Verständnis allein bringt sie nicht zum Aufhören. Hier setzt die Arbeit an.
über
Stephan
Lange habe ich etwas anderes gemacht. Ich hatte ein eigenes Unternehmen, Business Intelligence, sehr analytisch. Mein Kopf war mein Werkzeug — und er war scharf genug, dass ich damit lange das ersetzen konnte, was ich eigentlich gebraucht hätte.
Eine sehr belastende Beziehung hat das beendet. Ich habe mich selbst nicht mehr erkannt. Ich bin in Therapie gegangen, ich habe geredet, ich habe verstanden — und das hat etwas verschoben, aber nicht das, worauf es ankam. Erst als ich das erste Mal Hypnose erlebt habe, ist mir klar geworden, was ich vorher nicht greifen konnte: Die Wut, die Trauer, die Erstarrung saßen nicht im Kopf. Sie saßen im Kiefer, im Nacken. Und im Kopf ließen sie sich auch nicht auflösen.
Aus dieser Erfahrung ist meine Arbeit entstanden. Ich habe die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie gemacht, mich aber bewusst gegen den Titel entschieden. Nicht, weil ich nicht genug gelernt hätte — sondern weil das System diagnose-basiert arbeitet, und Diagnosen Menschen selten weiterhelfen. Wenn ich jemandem sage „Du hast eine Angststörung“ — was nimmt er mit nach Hause? Ein Etikett. Manchmal ein Erklärungsmodell. Manchmal auch eine Ausrede. Aufgelöst hat sich dadurch noch nichts.
Was wirklich hilft, ist eine andere Sache. Es ist der Moment, in dem ein Gefühl, das jahrelang nicht gefühlt werden durfte, endlich fließen darf. Ohne Analyse. Ohne Erklärung. Einfach durch.
In den letzten drei Jahren habe ich auf dieser Basis mit über 250 Klient:innen gearbeitet, ausschließlich online, ausschließlich auflösend. Genau da fangen meine Sessions an.
Als schwuler Mann mit eigener Geschichte verstehe ich Themen, die im schwulen Leben oft mitschwingen, von innen her — Scham, Identität, Familiengeschichten, in denen es lange kompliziert war. Wer damit kommt, muss nicht übersetzen.

Sessions
Meine Arbeit ist klar strukturiert. Die meisten meiner Klient:innen brauchen zwei bis drei Sitzungen, manche eine, manche etwas mehr.
Wenn du nicht sicher bist, ob das zu dir passt, starte mit dem kostenlosen Erstgespräch.
Erstgespräch
15 Minuten – kostenlos
Ein erster Eindruck — ganz ohne Druck.
Wir sprechen kurz darüber, was bei dir gerade los ist und ob meine Arbeit der richtige Schritt für dich ist.
Kein Verkaufsgespräch. Wenn ich denke, dass etwas anderes besser passt, sage ich dir das.
DEEP SESSION
2 Stunden – 220 €
Raum für das, was schon lange mitgetragen wird.
Die zentrale Sitzung meiner Arbeit. Wir gehen in einer ruhigen, klar strukturierten Trance an die Emotion, die unter deinem aktuellen Thema liegt. Mit der Zeit, die es braucht, damit sich etwas wirklich verschieben kann.
FOLLOW-UP SESSION
1 Stunde – 130 €
Veränderung weiter vertiefen.
Für Klient:innen, die nach einer Deep Session merken, dass sich noch etwas weiterbewegen soll.
Manche buchen eine, manche zwei. Die meisten brauchen nicht mehr.
Kurz zur Klarstellung, weil viele es fragen:
Meine Sessions haben nichts mit Showhypnose oder Kontrollverlust zu tun. Du bist die ganze Zeit wach, ansprechbar und bewusst dabei. Hypnose ist hier kein Zustand, in dem dir etwas „passiert“, sondern einer, in dem du innere Bewegung zulassen kannst, ohne dass dein Kopf dazwischengeht.
Alle Sessions finden online statt. Viele Klient:innen beschreiben, dass sie sich in der eigenen vertrauten Umgebung schneller fallenlassen können als in einer Praxis.
Was meine Sessions nicht sind
Hypnose ist keine Magie. Ich tausche nichts in dir aus. Ich nehme dir nichts weg, was du nach einer Stunde loswirst und nie wieder anschaust.
Was passiert, ist konkreter und gleichzeitig ehrlicher: Wir gehen an die Emotion, die unter einem Thema liegt — Schritt für Schritt, so dass dein System mitkommt und nicht überfordert wird. Manche Menschen merken nach einer Sitzung deutlich etwas. Andere nach zwei. Manche brauchen eine Phase, bis sich das Ganze setzt.
Was meine Arbeit nicht kann: Trauer abkürzen. Phasen überspringen. Verlust ungeschehen machen. Was sie kann: einen festgefahrenen Prozess wieder in Bewegung bringen, damit das, was sich nicht bewegt, endlich fließen darf.
Was ich nicht tue: dich in einen Zustand bringen, in dem du Dinge erlebst, die du nicht halten kannst. Ich arbeite langsam genug, dass Veränderung im Körper bleiben darf, statt dass du danach wieder in die alten Muster zurückfällst.
Was bei mir nicht passt: wenn du akut suizidal bist, eine schwere psychiatrische Diagnose hast oder gerade ein Trauma erlebst, das therapeutische Begleitung braucht. Dann ist meine Arbeit nicht der richtige Schritt — und ich sage dir das im Erstgespräch ehrlich.
Ein Beispiel
Sie konnte das Haus nicht mehr verlassen. Nach zwei Sitzungen hat sie wieder eingekauft und ihr Kind zur Schule gebracht.
Eine Klientin, Anfang vierzig, kam zu mir mit einer Diagnose, die sie seit Jahren begleitete: generalisierte Angststörung. Verhaltenstherapie lag hinter ihr. Sie war mehrfach umgekippt. Sie kam nicht mehr alleine aus der Wohnung. Sie hatte Panik vor dem Alleinsein, vor dem Kontrollverlust, davor, dass das Leben nicht mehr greifbar ist.
Wir haben in zwei Sitzungen nicht die Diagnose behandelt. Sondern das, was darunter lag: was nie geweint werden durfte, was als Kind weggeschickt wurde, was sie aushalten musste, weil niemand da war.
Nach der zweiten Sitzung war sie nicht „geheilt“. Sie war wieder draußen. Sie ist einkaufen gegangen. Sie hat besser geschlafen. Sie hat nicht mehr alles so persönlich genommen. Sie konnte ihre Emotionen wieder zulassen.
Wir haben keine Analyse gemacht. Wir haben dem, was sich über Jahre angestaut hatte, einen Ort gegeben.
FAQ — die Fragen, die wirklich gestellt werden
Diese Frage höre ich fast in jedem Erstgespräch. Die ehrliche Antwort: Es geht nicht um „funktionieren“ wie bei einer Pille. Hypnose ist kein Zustand, der dir „passiert“, sondern eine Form, in der dein System tieferen Zugang zu sich selbst bekommt. Bei den meisten Menschen funktioniert das einfach — auch bei denen, die sich für besonders kopfgesteuert oder kontrollierend halten. Wenn du im Erstgespräch unsicher bist, schauen wir uns das gemeinsam an.
Eine Therapie analysiert, ordnet ein, gibt Werkzeuge zur Bewältigung. Meine Arbeit setzt eine Ebene darunter an: bei der Emotion, die unter dem Symptom liegt und die sich nicht weganalysieren lässt. Beides kann sich gut ergänzen. Viele meiner Klient:innen kommen aus oder parallel zu einer Therapie und merken, dass beide Ebenen ihre Berechtigung haben.
Ja. Du bist wach, ansprechbar und bewusst dabei. Du verlierst nicht die Kontrolle, du tust nichts, was du nicht willst, und du erinnerst dich an die Sitzung. Showhypnose, in der Menschen scheinbar nach Pfeifen tanzen, hat mit dieser Arbeit nichts zu tun.
Die meisten meiner Klient:innen kommen mit einer Deep Session und buchen anschließend ein bis zwei Follow-Ups. Bei einigen reicht eine Sitzung, manche brauchen drei oder vier. Was selten passiert: dass jemand monate- oder jahrelang regelmäßig kommt. Meine Arbeit ist darauf ausgelegt, dass sich etwas wirklich verschiebt — nicht darauf, dich zu binden.
Das ist einer der häufigsten Sätze, die ich höre — und einer der häufigsten Trugschlüsse. Du musst dich nicht fallenlassen. Du musst nichts erzwingen. Trance entsteht nicht durch Kontrolle aufgeben, sondern dadurch, dass dein System sich sicher genug fühlt, etwas zuzulassen. Genau darauf arbeite ich hin — Schritt für Schritt, in deinem Tempo.
Wir sprechen am Anfang etwa 20-30 Minuten — über das, was bei dir gerade los ist und worauf wir uns konzentrieren. Dann führe ich dich in eine ruhige, klar strukturierte Trance. Diese dauert je nach Thema 60-80 Minuten. Am Ende kommen wir zurück und integrieren kurz, was passiert ist. Insgesamt etwa zwei Stunden.
Wir treffen uns über einen Videocall (Zoom). Du brauchst nur einen ruhigen Raum, in dem du ungestört bist, Kopfhörer und eine stabile Internetverbindung. Viele Klient:innen sagen, dass die vertraute Umgebung zuhause ihnen sogar leichter macht, sich auf die Arbeit einzulassen, als eine fremde Praxis.
Das gehört oft dazu — Tränen, Wut, Zittern. Ich begleite dich durch diese Momente und sorge dafür, dass dein System nicht überfordert wird. Wir arbeiten in einem Tempo, das du tragen kannst. Niemand muss in einer Session „etwas durchstehen“. Wenn etwas zu groß wird, halten wir an.
Die Deep Session kostet 220 € (zwei Stunden), eine Follow-Up Session 130 € (eine Stunde). Ich biete keine Pakete oder Rabatte an. In einer Krisensituation halte ich es für unangemessen, mit Sonderaktionen zu arbeiten. Die Preise sind so kalkuliert, dass die Arbeit für mich nachhaltig möglich ist und für dich klar bleibt, was du buchst.
Wenn du akut suizidal bist, eine schwere psychiatrische Erkrankung hast oder gerade ein Trauma erlebst, das therapeutische Begleitung braucht. In diesen Fällen ist eine andere Art von Unterstützung der bessere Schritt — und ich sage dir das im Erstgespräch ehrlich.
Wenn sich innerlich etwas verändern soll
Erstes Gespräch
Ein kurzer erster Eindruck, ganz ohne Druck.
In einem ruhigen Gespräch schauen wir gemeinsam, worum es gerade geht und ob sich die Sessions für dich passend anfühlen.
Stimmen aus den Sessions
Erfahrungen
Viele Menschen sind überrascht, wie ruhig, natürlich und gleichzeitig intensiv sich die Sessions anfühlen können.
Oft verändert sich dabei nicht nur das Denken über ein Thema, sondern das innere Erleben selbst.
